Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Fremdveranstaltung: Ausstellung – “TO BE SEEN, QUEERS LIVES 1900 – 1950” in München

26. November @ 8:00 - 17:00

Über die Ausstellung

TO BE SEEN widmet sich den Geschichten von LGBTIQ* in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit historischen Zeugnissen und künstlerischen Positionen von damals bis in die Gegenwart zeichnet die Ausstellung queere Lebensentwürfe und Netzwerke, Freiräume und Verfolgung nach.

Die Ausstellung richtet einen intimen Blick auf vielfältige Geschlechter, Körper und Identitäten. Sie zeigt, wie queeres Leben in den 1920er Jahren immer sichtbarer wurde und ein offenerer Umgang mit Rollenbildern und Begehren entstand. Homosexuelle, trans* und nichtbinäre Personen erzielten in ihrem Kampf für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz erste Erfolge: Sie organisierten sich, kämpften um wissenschaftliche und rechtliche Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität und eroberten eigene Räume.

Neben Anerkennung und Sichtbarkeit in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nahmen aber auch die Widerstände zu. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Subkultur von LGBTIQ* weitgehend zerstört. Nach 1945 wurden ihre Geschichten und Schicksale kaum archiviert oder erinnert.

Künstler*innen

Katharina Aigner, Maximiliane Baumgartner, Pauline Boudry & Renate Lorenz, Claude Cahun, Zackary Drucker & Marval Rex, El Palomar, Nicholas Grafia, Philipp Gufler, Richard Grune, Lena Rosa Händle, Hannah Höch, Paul Hoecker, Nina Jirsíková, Germaine Krull, Elisar von Kupffer, Zoltán Lesi & Ricardo Portilho, Herbert List, Heinz Loew, Jeanne Mammen, Michaela Melián, Henrik Olesen, Emil Orlik, Max Peiffer Watenphul, Jonathan Penca, Lil Picard, Karol Radziszewski, Alexander Sacharoff, Gertrude Sandmann, Christian Schad, Renée Sintenis, Mikołaj Sobczak, Wolfgang Tillmans u.a

Begleitprogramm und Publikation

Die Ausstellung wird umrahmt von einem breit gefächerten Begleit- und Vermittlungsprogramm zu Themen wie lokaler Stadtgeschichte, Intersektionalität, Drag sowie queerer Identität in Literatur und Film.

Ein Begleitband versammelt Texte und Kunstwerke aus der Ausstellung sowie Essays wichtiger Stimmen zur queeren Geschichte und Gegenwart aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive. Der deutsch-englische Band erscheint im November 2022 im Hirmer Verlag. Mit Beiträgen von Gürsoy Doğtaş, Michaela Dudley, Sander L. Gilman, Dagmar Herzog, Ulrike Klöppel, Ben Miller, Cara Schweitzer, Sébastien Tremblay.

Infos

Laufzeit
7. Okt. 2022 bis 21. Mai 2023 Mehr info auf (https://www.nsdoku.de/besuch/allgemeine-infos)
Das NS-Dokumentationszentrum München ist immer Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet.

Eröffnung
6. Okt. 2022, 17.00 Uhr

Social Media
#QueerLives | @nsdoku

Unterstützung und Förderung
Schirmfrau der Ausstellung ist Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Veranstalter

NS-Dokumentationszentrum München
Telefon:
089 233 67000
E-Mail:
nsdoku@muenchen.de
Veranstalter-Website anzeigen

Veranstaltungsort

NS-Dokumentationszentrum München
Max-Mannheimer-Platz 1
München, Bayern 80333 Deutschland
Google Karte anzeigen
Telefon:
089 23367000

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

preloader