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Langzeiterfahrungen
Richtige Langzeiterfahrungen gibt es so gut wie gar nicht bei Transmännern.
Das liegt daran, dass Testosteron erst seit Beginn der 1970er Jahre einer
breiten Masse von Transmännern zur Verfügung steht. Wirkliche Aussagen
können also nur für die ersten 25-35 Jahre getroffen werden. Wie
es aussieht, wenn man 50 Jahre oder noch mehr Testosterongaben hinter sich
hat, können wir nicht sagen.
Das A und O bei der Hormonsubstitution mit Testosteron ist die Beständigkeit:
keine großen Aussetzer, keine großen Hormonschwankungen, und der
Körper wird es einem danken.
Relativ kurze Zeit nach Beginn der Hormontherapie, etwa 4 Jahre nach Beginn,
sollte man zumindest die Eierstöcke entfernen lassen. Das Risiko
an Krebs an den Eierstöcken zu erkranken steigt ab diesem Zeitpunkt enorm.
Auch der Gebährmutterhals ist anfällig für Krebs - am besten
die gesamte Hysterektomie durchführen lassen.
Ein ständiger Wechsel der Hormonpräparate sollte vermieden werden.
Konstant ein und dasselbe Präparat ist besser. Verträgt man dieses
jedoch nicht mehr, sollte man allerdings wechseln, das dürfte klar sein.
Auch wenn man noch so brav sein Testosteron gespritzt oder geschmiert hat:
Ab etwa dem dritten/vierten Jahr auf Testosteron sollte nicht nur der Hormonspiegel
regelmäßig kontrolliert werden, sondern auch die Knochendichte.
Es kam leider schon vor, dass sich Osteoporose entwickelt hat.
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